DIY Handyhüllen

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Hier findest du eine Auswahl an DIY-Handyhüllen.

Ein Smartphone und eine passende Hülle gehören einfach zusammen. Das ist eigentlich jedem klar, weil das Mobilgerät einfach viel zu schnell zerstört werden kann und es dafür selbst den Reichsten unter uns doch zu teuer ist, um leichtfertig damit umzugehen. So logisch die Kombination ist, so langweilig ist sie vielleicht auch – und von Individualität kann eigentlich nicht die Rede sein. Oder?

Falsch gedacht, denn seitdem der DIY-Trend – DIY steht für „Do It Yourself“, also zu gut Deutsch „Mach’s selbst“ – auch den Handyzubehör-Markt erobert hat, sind Handyhüllen alles andere als Standard und langweilig. Denn es gilt: Selbstgemachtes ist Individualität pur, und was man sich ausdenken kann, das kann man auch umsetzen – das gilt für Basteleien und Kochaktionen ebenso wie für das Gestalten von Handyhüllen.

Alles andere als langweilig

Eine Handyhülle im DIY-Stil selbst zu gestalten meint nicht nur die beinahe schon „klassische“ Variante des Bedruckens eines Cases mit privaten Fotos oder das Eingravieren des eigenen Namens, wie es bei vielen On- und Offline-Anbietern schon lange möglich ist. „Do It Yourself“ steht für noch mehr Kreativität, für noch mehr Selbst-Gemacht! Handyhüllen kann man nähen, stricken, häkeln oder vorhandene Cases auf alle mögliche Art verschönern. Wer nicht selbst vor Kreativität nur so übersprudelt, der findet im Internet eine schier unerschöpfliche Menge an Tipps und Tricks, an Anleitungen und Mitmach-Videos, die dabei helfen, sich nach und nach an den Trend heranzutasten.

DIY + Youtube

Die YouTuberinnen Diana und Kisu beispielsweise sind beim „Aufpimpen“ der Handyhüllen besonders kreativ und gleichzeitig praktisch veranlagt: Sie hatten die Idee, dass die Handyhülle gleichzeitig zur To-Do-Liste werden könnte. Und das muss man ihnen lassen: Die Idee ist genial, denn kaum einen anderen Gegenstand nehmen wir täglich so häufig in die Hand wie unser Smartphone – wenn auf dessen Rückseite gleichzeitig unsere To-Dos verzeichnet sind, können wir diese eigentlich gar nicht mehr vergessen. Gedacht, getan – und das so einfach wie nie: Man nehme ein kariertes Blatt, kaufe sich eine günstige und durchsichtige Handyhülle, lege diese auf das Blatt und schneide ein Stück des Papiers in der Größe der Hülle aus. Das Papier muss danach nur zwischen Handy und Hülle gesteckt werden, sodass es hinten durchscheint – und nicht vergessen: das Kameraloch muss freigeschnitten werden. Jetzt einen abwischbaren Stift (z.B. einen Tafelmarker) im Drogeriemarkt kaufen – und schon kann man die Rückseite des Handys zum Verzeichnen und Abhaken der noch zu erledigenden Wochenaufgaben verwenden. Mithilfe eines einfachen Badreinigers kann das Geschriebene auch ruckzuck wieder abgewischt werden. Wer sich das Ganze noch einmal angucken möchte, findet das hilfreiche Video hier:

Um sich eine eigene Handyhülle zu gestalten, muss man noch nicht einmal auf eine vorhandene Hülle zurückgreifen und diese lediglich verschönern, sondern kann sich das eigene Case auch komplett selbst machen, und das nicht nur mithilfe von Nadel und Faden, sondern mit einer Heißklebepistole. Dafür benötigt man zunächst normales Back- oder Brotpapier, in das das Handy möglichst faltenfrei wie ein Geschenk eingepackt werden muss. Mit einem Stift malt man die wichtigsten Stellen wie die Aussparungen der Kamera und die Lautsprecheraussparungen aus und legt das Ganze dann noch einmal auf ein Stück Backpapier. Nun fährt man mit der Heißklebepistole einmal außen am Handy entlang, umrandet die Kamera-Aussparungen und kann dann noch verschiedene Muster wie Spiralen oder Punkte auf die Hülle malen. Dann muss man noch einmal komplett außen entlangfahren, um eine Umrandung zu haben, und die Seiten des Handys vollständig mit Heißkleber ausmalen. Danach das zweite Backpapier entfernen und auch vorne noch eine Umrandung malen – wenn das geschehen ist, kann das noch verbliebene Backpapier vorsichtig entfernt werden, sodass lediglich die aus getrocknetem Heißkleber bestehende Handyhülle zurückbleibt. Wer Farbe mag, kann die Hülle noch mithilfe von Nagellack einfärben – fertig ist das selbstgestaltete Case! Wem das hier zu schnell ging, kann die Anleitung auch noch einmal Schritt für Schritt nachschauen:

Es bleibt festzuhalten: Dass der DIY-Trend nun auch auf dem Handyhüllen-Markt zu finden ist, ist eine tolle Sache – Kreative voraus!

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