Handyhüllen Bausatz

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Eine Handyhülle kann überlebenswichtig sein – nicht unbedingt für den Besitzer eines Smartphone, aber für das Gerät selbst allemal. Denn ein Handy kann mir nichts dir nichts zerstört werden und dafür braucht es nicht einmal viel Pech: Eine unachtsame Übergabe, eine zu lange Wanderung bei leichtem Nieselregen, eine überraschend glatte Oberfläche – schon ist das Gerät unwiderruflich zerstört und muss für viel Geld repariert oder sogar ersetzt werden. Dass dies mehr als ärgerlich ist, können täglich hunderte, wenn nicht sogar tausende Smartphone-Besitzer bestätigen. Eine Hülle ist also quasi unverzichtbar, denn sie dient dazu, das Gerät vor den beschriebenen Unglücksfällen zu bewahren und seine Lebensdauer dadurch um eine lange Zeit zu erhöhen.

Ich bau mir meine Handyhülle

Wer sich von einer Hülle mehr verspricht als „nur“ Schutz und wer gleichzeitig nicht gerne nullachtfünfzehn-mäßig unterwegs, technikaffin und außerdem eine Bastlernatur ist, für den ist vielleicht der Trend zum Bausatz interessant: Denn Handyhüllen kann man nicht nur im fertigen und oft recht simplen Zustand erwerben, sondern es gibt auch Bausätze für Handyhüllen, die es ermöglichen, sich eine wahre High-Tech-Multifunktions-Hülle selbst zusammen zu bauen. Solche Hüllen können dann beispielsweise die Luftqualität messen, eine riesige Menge an Speicherplatz bieten und zahlreiche weitere Funktionen mitbringen. Damit ist so eine Hülle sehr viel mehr als nur ein einfacher Schutz für das Mobilgerät.

Die Bausatz-Handyhülle

In einem YouTube-Video wird genau so eine Bausatz-Handyhülle, die es käuflich zu erwerben gibt (mehr dazu: http://www.cliphane.com/handyhulle-mit-bausatz-fur-individuelle-gadgets-tech-talk-welt-der-wunder_8bd628ba8.html), detailliert. Schnell wird klar, dass das Case einen großen Vorteil mit sich bringt: ein modulares Steck-System, das es dem Nutzer ermöglicht, sein Gerät individuell aufzurüsten. Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach: Die Hülle, die es in vier verschiedenen Farben zu kaufen gibt, wird an die Rückseite des Telefons geklemmt. Sie verfügt über sechs individuell belegbare Steckplätze für Funktionsmodule. Je nach Umfang des Moduls kann dieses ein bis drei Steckplätze einnehmen, sodass zwei bis sechs Module pro Handyhülle möglich sind. Im Onlineshop des Anbieters kann der Nutzer zwischen zwölf unterschiedlichen Erweiterungen wählen. Diese möglichen Erweiterungen sind: ein Alkoholmessgerät, das besonders Partyliebhaber erfreuen wird, ein Temperatur- und Feuchtigkeitsmesser – ein Muss für alle Outdoor-Freunde –, ein Micro-SD-Kartenleser für die Erweiterung von Speicherplatz, ein Zusatzakku, LED-Flashlicht, ein Backup-Modul, ein Hotkey-Modul, Lautsprecher für eine verbesserte Tonqualität, ein USB-Stick-Modul, ein Laserpointer für den nächsten Vortrag und ein Messgerät zur Analyse der Luftqualität. Neue Erweiterungen sollen folgen, Anregungen der Käufer nimmt das Unternehmen gerne entgegen. Die Hülle an sich, die ab 90 Euro erworben werden kann – also ohne zusätzliche Module –, verfügt bereits über einen integrierten Akku, der dem Smartphone eine zusätzliche Laufzeit von bis zu 50 Prozent ermöglicht. Die einzelnen Module kosten zwischen 18 und 40 Euro pro Stück, leere Steckplätze können mit einem Platzhalterbaustein für etwa 5 Euro gefüllt werden. Über eine dazugehörige App können alle vorhandenen Module der Hülle via Bluetooth gesteuert werden. Die Hülle ist bisher nur für einige iPhone- und Galaxy-Modelle verfügbar, wobei alle Module sowohl für iOS- als auch Android-Geräte identisch und somit untereinander tauschbar sind – so kann beispielsweise für den nächsten Wanderausflug der Temperaturmesser des Kollegen geliehen werden, der in der Zwischenzeit meinen Laserpointer ausleihen kann.

Ein wie oben beschriebenes Case ist eine wahre Allround-Hülle. Sie bietet nicht nur, aber auch Bastlern ein enormes Maß an Flexibilität und stillt gleichzeitig die Spiel- und Technikfreude aller Smartphone-Besitzer.